KI im Pflegeheim: Wie die Aareperle in Döttingen ihre Mitarbeitenden mit KI-Workspaces und Workshops beim Schreiben unterstützt

Aareperle · Projektübersicht ·
Das Projekt in Kürze
Die Aareperle, Zentrum der Begegnung Pflege und Betreuung, liegt im Dorfzentrum von Döttingen im Kanton Aargau, direkt an der Aare. Das Haus bietet 87 Einzelzimmer und versteht sich als zentrales Haus für Pflege und Betreuung in der Region.
Das Team der Aareperle ist vielfältig, mit unterschiedlichen sprachlichen und fachlichen Hintergründen. Mit Evoya AI hat die Aareperle allen Mitarbeitenden geschützte KI-Workspaces zur Verfügung gestellt und die Einführung mit Workshops in drei Modulen begleitet. So werden sprachliche Hürden kleiner, und die Kommunikation im Team und mit Ärztinnen, Ärzten und Fachstellen wird klarer.
- Kunde
- Aareperle, Döttingen AG
- Branche
- Pflege und Betreuung
- Anwendungsfall
- Texte formulieren, strukturieren und übersetzen
- Lösung
- KI-Workspaces für alle Mitarbeitenden
- Befähigung
- Workshops in drei Modulen
- Fokus
- Verständliche Kommunikation intern und mit Fachstellen
Ausgangslage: Mehr Schreibarbeit, nicht immer in der Muttersprache
Nicht alle Mitarbeitenden der Aareperle sprechen Deutsch als Muttersprache, und das strukturierte Aufbereiten von Informationen fällt teilweise schwer. Gleichzeitig nimmt die schriftliche Kommunikation zu: intern im Team und extern, etwa mit Ärztinnen, Ärzten und anderen Fachstellen. Im Alltag entstehen dadurch Unsicherheiten und Lücken in der Verständlichkeit von Texten.
Dazu kommt, dass sich KI sehr schnell entwickelt. Viele Mitarbeitende hatten davon gehört, waren aber unsicher, was KI kann, wo ihre Grenzen liegen und wie sie in einem Pflegeheim sinnvoll eingesetzt wird.
Daraus ergaben sich zwei Bedürfnisse: ein sicherer, gemeinsamer Zugang zu KI, der beim Schreiben, Strukturieren und Übersetzen hilft, und die gezielte Befähigung der Mitarbeitenden.
Zugang: KI-Workspaces für alle Mitarbeitenden
Alle Mitarbeitenden arbeiten in geschützten KI-Workspaces auf der Evoya-Plattform. Dort nutzen sie KI für ihre täglichen Aufgaben:
- Formulieren: Aus Stichworten wird ein klarer, korrekter Text.
- Strukturieren: Informationen werden übersichtlich gegliedert.
- Zusammenfassen: Lange Unterlagen werden auf das Wesentliche verdichtet.
- Übersetzen: Mitarbeitende können in ihrer Sprache denken und auf Deutsch kommunizieren.
So werden sprachliche Hürden kleiner, und die Kommunikation, etwa mit Ärztinnen und Ärzten, wird klarer, verständlicher und effizienter.
Befähigung: Workshops in drei Modulen
In praxisnahen Workshops hat Evoya AI die Grundlagen vermittelt, Unsicherheiten abgebaut und konkrete Anwendungen für den Alltag in der Aareperle gezeigt.
Modul 1: Grundlagen, KI in der Praxis und Plattform-Einstieg. Rund drei Stunden für bis zu 30 Teilnehmende: Was kann KI, wo entlastet sie, wo liegen Grenzen und Risiken? Danach die Einführung in die Evoya-Plattform.
Modul 2: Prompt- und Agent-Engineering. Ein Kernteam von bis zu zehn «AI Champions» lernt, Anfragen so zu formulieren, dass die KI verlässliche Resultate liefert, und bildet wiederkehrende Aufgaben wie Texte überarbeiten oder Standardschreiben vorbereiten mit Assistenten ab.
Modul 3: Use-Case-Mining und Prozess-Integration. AI Champions und Schlüsselpersonen analysieren zentrale Abläufe und leiten priorisierte Use Cases ab, zum Beispiel für Dokumentation, Kommunikation mit Angehörigen, interne Information und Wissenssuche. Für ausgewählte Prioritäten entstehen erste Prototypen.
Datenschutz: Sichere KI im Pflegeheim
Im Pflegeheim geht es oft um besonders schützenswerte Informationen. Deshalb arbeiten alle auf einer gemeinsamen, geschützten Plattform statt mit privaten Konten, und im Workshop wird geklärt, welche Daten in welcher Form verwendet werden. Die Daten werden mit Schweizer oder europäischer KI verarbeitet, gemäss DSG und DSGVO, und nie zum KI-Training verwendet.
Ergebnisse: Klarere Texte und ein Team, das KI sicher nutzt
- Kleinere Sprachhürden: Mitarbeitende formulieren klare deutsche Texte, auch wenn Deutsch nicht ihre Muttersprache ist.
- Bessere Kommunikation: Mitteilungen an Ärztinnen, Ärzte und Fachstellen sind verständlicher.
- Sicherer Umgang: Das Team weiss, wofür es KI einsetzt und worauf es achtet.
- Konkrete nächste Schritte: Priorisierte Use Cases und erste Prototypen für Dokumentation und Kommunikation.
Als möglicher nächster Schritt bleibt der intelligente Zugriff auf interne Unterlagen, etwa mit einer KI-Suche auf SharePoint, wie bei der Stiftung andante.
Mehr zum Thema: KI in Pflegeeinrichtungen · KI-Workspaces · KI-Workshop
Häufige Fragen zum Projekt
Alle Mitarbeitenden arbeiten in geschützten KI-Workspaces auf der Evoya-Plattform. Sie nutzen KI, um Texte zu formulieren, zu strukturieren, zusammenzufassen und zu übersetzen. Workshops in drei Modulen haben die Einführung begleitet.
Die KI macht aus Stichworten einen klaren deutschen Text, korrigiert und strukturiert ihn oder übersetzt aus der eigenen Sprache. So können sich Mitarbeitende auf den Inhalt konzentrieren.
Bewährt hat sich ein Aufbau in drei Modulen: Grundlagen und Plattform-Einstieg für alle, eine Vertiefung für ein Kernteam von AI Champions und ein Modul, in dem konkrete Use Cases für die eigenen Abläufe entstehen.
Entscheidend sind eine geschützte Plattform und klare Regeln, welche Daten wie verwendet werden. Auf der Evoya-Plattform werden die Daten mit Schweizer oder europäischer KI verarbeitet, gemäss DSG und DSGVO, und nie zum KI-Training verwendet.
KI-Workspaces sind geschützte Arbeitsbereiche auf der Evoya-Plattform, in denen Teams mit KI arbeiten: mit Chat, Assistenten und eigenen Dokumenten. Mehr dazu unter KI-Workspaces.
KI für Ihre Pflegeeinrichtung
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